Abschließende Worte

14Jan2019

Moi meine Lieben,

4 Monate. 128 Tage. 4 Reisen. 3 Klausuren. 1 Lerntagebuch. 1 Hausarbeit.

Seit mehr als drei Wochen bin ich nun zurück in Deutschland. Der Kulturschock macht sich dadurch bemerkbar, dass ich oftmals denke „in Finnland war das besser“.
(Zum Beispiel wenn ich in eine deutsche Sauna gehe und dort für stilles Wasser 2,50€ verlangt wird, anstatt kostenlose Wasserspender bereitzustellen.)
Aber nach und nach gewöhnt man sich auch wieder zuhause ein.

 

Einige abschließende Worte möchte ich nun verlieren zu …

 

… Dingen, die ich vermissen werde:

Die uneingeschränkte Freundlichkeit und Herzlichkeit der Finnen. Die Sicherheit. Das Vertrauen in die Menschen. Die Weite. Das Fitnessstudio. Das Mensaessen. Donuts. Zimtschnecken. Kaffee immer und zu jeder Tageszeit. Die Ordnung in Bussen. Die Menschen, die mich immer auf Finnisch anquatschen, denen ich leider auf Englisch antworten muss. Unglaublich günstige Langstreckenbusse. Die Seen und den Wald. Die Natur. Den freundschaftlichen Umgang mit Dozenten. Das Bezahlen mit Karte. Das kostenlose Studieren. Kopieren und Drucken gab es für eine bestimmte Anzahl kostenlos. An so vielen Plätzen freies WLAN. Die Sauna. Den Schnee. Die Kälte. Jeden einzelnen Sonnenstrahl. Die Menschlichkeit. Den Abtrockenschrank.

 

 

… Dingen, die ich nicht vermissen werde:

Nach dem zweiten Getränk abends in der Bar pleite zu sein. Für den Besuch im Restaurant viel zu viel zu zahlen. Die Dunkelheit. Die (viel zu oft) fehlende Sonne. Wein nicht im Supermarkt kaufen zu können.

 

…Dingen, auf die ich mich wieder in Deutschland gefreut habe:

Die Sonne. Käsekuchen. Die Berge. Die Liebsten. Brot und Brötchen vom Bäcker Bähr.

 
 

…Dingen, die ich nicht geschafft habe:

Roadtrip durch Lappland. Schneeberge erleben. Nach Lappland im richtigen Winter. Angeln. Eisangeln. Nach der Sauna ins Eisloch. Langlauf. Schlittenhundefahrt.

 

18.8.2018 - 23.12.2018
Keine einzige Sekunde dieser Zeit bereue ich.
Es war ein wundervolles Abenteuer, das ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann und es bleibt ein "Auf Wiedersehen Suomi!"

Danke, dass Ihr meinen Blog so fleißig besucht habt.
Ich hoffe, es hat euch ebensoviel Spaß gemacht wie mir!

Ich freue mich schon darauf, Euch alle bald wieder persönlich zu treffen :-)

Die allerliebsten Grüße,

Eure Marietta

 

 

 

 

 

Die letzten besonderen Momente

23Dez2018

Moi meine Lieben,

die letzte Woche hier in Finnland ist vorbei. Ich sitze am Flughafen in Helsinki und bald bringt mich das Flugzeug zurück nach Deutschland.

Die letzte Woche war gezeichnet durch Schnee. Und Eis. Und Kälte. Ich hatte das große Glück, den Wintereinbruch zu erleben. Es war eisig kalt und schneite zum Teil wie verrückt.

Meine letzten Tage in Tampere verbrachte ich mit dem verzweifelten Einkauf von Souvenirs und Weihnachtsgeschenken.
Aber ab und zu zwischendurch ereigneten sich die letzten fabelhaften Momente hier in Finnland:

Munkki ja kahvi im Café am Pyynikki Aussichtsturm

Der zufrierende See Pyhäjärvi

Schnee, Schnee und überall Schnee

Die weltbeste korvapuusti im Café Siiri in Lempäälä

Samstagmorgen hieß es für mich moi moi Tampere. Der Bus brachte mich für einen letzten Tag in Finnland nach Helsinki. Dort genoss ich den vorweihnachtlichen Trubel in der Stadt, bei eisigen Temperaturen um -14°C und beständigem Schneefall. Es war unbeschreiblich schön.

Nach der letzten Nacht im wundervollen Hotel Scandic Park Helsinki ging es mit dem Zug zum Flughafen, wo ich nun sitze und auf meinen Heimflug warte.

 

Nun heißt es also endgültig:

Moi moi Suomi ja kiitos paljon!

Es war eine fabelhafte Zeit und es wird kein Abschied für immer.
Weitere Worte für das Ende kann ich im Moment noch nicht finden.

Hyvää joulua wünsche ich Euch!
Nach den Feiertagen finde ich hoffentlich Zeit für einen abschließenden Eintrag in diesem Blog.

Eure Marietta

 

Raritäten dieser Tage

16Dez2018

Terve meine Lieben,

die letzte Klausur ist geschrieben, jetzt fehlt nur noch die Fertigstellung eines "Learning Journals" und einer Hausarbeit und das Semester ist offiziell beendet.

Die vergangene Woche startete sehr trüb und die Wettervorhersage prophezeite, dass ich die Sonne wohl erst wieder in Deutschland sehen würde. Welch ein Glück, dass sich Wettervorhersagen ab und zu nicht bewahrheiten.

Frei nach dem Motto "Man muss die Sonnenstunden nutzen, wie sie fallen" genoss ich vergangenen Donnerstag die zu dieser Zeit raren Sonnenstrahlen hier in Tampere.
20 Minuten stand ich einfach nur in der Sonne am zugefrorenen See Iidesjärvi, um meine Vitamin-D Speicher aufzuladen.
Wie so oft in letzter Zeit übermannte mich in diesem Moment das Gefühl:
Ich will hier niemals weg.

Die Natur, die Weite, die Freundlichkeit der Menschen; das alles trägt dazu bei, dass ich mich unglaublich wohl hier in Finnland fühle.

Freitagnachmittag, als kleine Belohnung für die letzte geschriebene Klausur, besuchte ich das Vapriikki-Museum. Dort schlenderte ich durch einige Ausstellungen und machte mich mit der Geschichte Finnlands und Tamperes vertrauter.

Auf Schneeberge vor der Haustür warte ich immer noch, aber immerhin liegt etwas Schnee und die Temperaturen sind konstant unter 0°C.

Nun verbleibt mir noch eine Woche hier in Finnland bevor ich in den Flieger zurück nach Deutschland steige. Ich werde versuchen, die Zeit so gut wie möglich zu nutzen und noch so viele Eindrücke wie möglich in mich aufzusaugen.

 

Bis ganz bald und einen schönen dritten Advent,
Eure Marietta

 

Das Ende naht...

09Dez2018

Terve meine Lieben,

die letzten zwei Wochen liegen vor mir. Davon muss ich eine lernend verbringen und die andere damit, die Dinge zu tun, für die ich bis jetzt noch keine Zeit hatte oder die ich unbedingt noch einmal wiederholen möchte. Denn bald heißt es:

Moi moi Suomi ja moikka Saksa!

Am vergangenen Montag hatten wir das Glück, einen wundervollen Abend in der öffentlichen Kaupinoja Sauna am Näsijärvi zu verbringen. Bei dichtem Schneefall gönnten wir uns zunächst die Hitze der Sauna und danach den Sprung in den 3,3°C kalten See.

Dienstagabend genossen wir Burger hier in Tampere. Bei Naughty Burger bekamen wir alle etwas leckeres zu essen und wurden anschließend noch an der "Wall of Fame" verewigt, an der wir nun hoffentlich für alle Zeiten zu finden sein werden.

Mittwochabend bekam ich meinen letzten Besuch hier in Finnland aus Mainz. Das ermöglichte es mir, noch ein weiteres Mal Tampere und Helsinki als Touristin zu erleben. Es waren tolle vier Tage mit vielen neuen Eindrücken, die ich gewonnen habe.
Highlights waren die Weihnachtsmärkte in beiden Städten, aber auch der Sonnenaufgang um 9:21 Uhr vom Pyynikin Aussichtsturm in Tampere.

 

Bei traumhaftem Wetter konnten wir am 6. Dezember, dem Nationalfeiertag Finnlands, unsere Sightseeing-Tour in Tampere genießen und abends die Feierlichkeiten am Frenckellinaukio miterleben.

   

Weihnachtsmarkt in Tampere

Die Insel Suomenlinna in Helsinki

Food Food Food

Oodi - Die neue Stadtbibliothek Helsinkis

Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Trotz des 24-Stunden-Regens, der uns in Helsinki erwischte, verbrachten wir eine wundervolle Zeit.

Bis bald meine Lieben,

Eure Marietta

 

Frostiges Finnland

02Dez2018

Terve meine Lieben,

die erste Klausur ist geschrieben, am kommenden Mittwoch folgt die nächste. Das Lernen hat also noch kein Ende gefunden...

....glücklicherweise auch die frostigen Temperaturen noch nicht, was mein Hintern beim Überqueren einer Brücke auch schon zu spüren bekommen hat.
Hier einige Impressionen der letzten Tage:

Auch -6°C können mich vom Laufen nicht abhalten, allerdings musste ich leider feststellen, dass meine Strecke für Bergläufe nun dem Skizirkus weichen musste. Im Skigebiet Hervanta wurden die Schneekanonen in Betrieb genommen.

 

Freitagnachmittag stattete ich den Moomins im weltweit einzigen Moominmuseum der Welt einen Besuch ab. Die Moomins sind kleine trollähnliche Wesen und eine finnisch-schwedische Erfindung.
Da nur einmal im Monat, am letzten Freitag des Monats kostenloser Eintritt ist, musste ich meine letzte Chance nutzen. Leider hatten diese Idee auch unzählige andere Leute und vor allem Familien mit vielen Kindern.
Nachdem ich fast über ein Kind gestolpert wäre, beendete ich meinen Besuch rasch wieder. Vermutlich muss man mit den Moomins aufgewachsen sein, um diesen Hype nachzuempfinden.

Gestern genehmigte ich mir eine Lernpause und machte einen zweistündigen Spaziergang durch meine nähere Umgebung. Dabei kam ich am zugefrorenen Isolammi sowie am noch nicht zugefrorenen Kaukajärvi vorbei. Die eiskalte Luft tat sehr gut und wieder einmal entdeckte ich die Schönheit dieses Landes, in dem ich mein Auslandssemester verbringen darf.

 

Noch genau drei Wochen sind es nun, bis ich wieder in den Flieger nach Deutschland steige. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe ich diesem Abschied entgegen.

Einen schönen Advent wünsche ich Euch!
Ich werde jetzt meine inzwischen zwei (danke danke danke!) Adventskalender öffnen.

Allerliebste Grüße
Eure Marietta

 

Prüfungszeit

25Nov2018

Moikka meine Lieben,

ich melde mich live aus der Prüfungszeit weshalb meine Tage im Moment ziemlich ähnlich aussehen: Universität, Bibliothek, Fitnessstudio.


kreatives Chaos beim Lernen in der Universitätsbibliothek.

Die erste Teilprüfung brachte ich bereits letzten Donnerstag hinter mich. In den kommenden vier Wochen folgen nun noch drei Klausuren und eine Hausarbeit. Aber neben all dem Lernen und dem Prüfungsstress sollte man nicht vergessen, die letzten 30 Tage hier zu genießen:

Zum Beispiel beim Joggen
Bei im Moment durchgängingen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt begab ich mich vergangenen Mittwoch dick eingepackt auf die Laufstrecke. Es war absolut traumhaft! Die Sonne schien und die Bäume, Wiesen und Felder glitzerten wunderschön. Leider konnte ich keine Bilder machen, aber ich versuche das im Laufe der nächsten Woche nachzuholen.

 

Zum Beispiel beim Sonnenaufgang
Gestern Morgen machte ich mich um 8:30 Uhr auf den Weg zu den nahegelegenen Skipisten und Sprungschanzen, um von dort oben den Sonnenaufgang zu beobachten. Über den vereisten Boden kämpfte ich mich nach oben und mir bot sich ein traumhafter Anblick. Auf der einen Seite der noch am Himmel stehende Mond, auf der anderen Seite die aufgehende Sonne.

 

Zum Beispiel bei der Post
Mittwochabend entdeckte ich eine Benachrichtigung, dass ein Paket bei der Post für mich hinterlegt wurde. Unglaublich gespannt zog ich Donnerstagmorgen los, um mein Überraschungspaket abzuholen. Mit klopfendem Herzen öffnete ich es zuhause und konnte mein Glück nicht fassen: Es war ein selbst gebastelter Adventskalender von meiner Familie! Unfassbares Glück und unbändige Freude!

 

Allgemeines
Zurzeit geht in Tampere die Sonne um 8:59 Uhr auf und um 15:23 Uhr unter. Zu Beginn war vor allem der frühe Sonnenuntergang doch etwas ungewohnt, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und es ist für mich selbstverständlich, dass es sehr lange dunkel ist. Als Stundentin bin ich in der privilegierten Situation, dass ich fast täglich ein paar Sonnenstrahlen einfangen kann (insofern die Sonne sich zeigt). In Kombination mit meinen Vitamin D-Tabletten kann ich dadurch diese dunkle Jahreszeit sehr gut überstehen.

Die Temperaturen sind zurzeit konstant zwischen -6° C und 0° C und für kommende Woche ist Schnee vorhergesagt, was ich allerdings erst glaube, wenn ich den Schnee tatsächlich sehe.

Alles in allem fühlt es sich sehr winterlich an. In der Innenstadt wurde der Weihnachtsmarkt bereits aufgebaut und ich kann es kaum erwarten, bis er endlich seine Pforten öffnet. Die Weihnachtsstimmung hat mich bereits vor einigen Tagen erfasst.

 

Bis bald,

Eure Marietta

 

 

 

Vierter Reisebericht

18Nov2018

Anteeksi!
Entschuldigt die lange Pause!

Moikka meine Lieben,

bitte entschuldigt die lange Schreibpause, aber wenn die Liebsten zu Besuch sind, hat man anderes im Kopf, als einen Blogeintrag zu verfassen.

Vom 2. bis 8. November führte uns unsere Reise nach Lappland.
Zwei Tage verbrachten wir in Rovaniemi und vier Tage in Ylläsjärvi.

Rovaniemi
Mit dem Nachtzug ging es Freitagabend von Helsinki nach Rovaniemi. Positiv überrascht waren wir von unserem Schlafwagen!
Um 7:30 Uhr am Samstagmorgen kamen wir im strömenden Regen in Rovaniemi an. Nachdem wir am Bahnhof gefrühstückt hatten, besichtigten wir das Arktikum und bezogen danach unsere gemütliche AirBnB-Wohnung direkt an einem See.
Nachmittags stand das Santa Clause Village auf dem Programm. Es war schön, aber doch sehr touristisch. Wir überquerten den Arctic Circle und schlenderten danach durch die unzähligen Souvenirshops.


Arktikum.

Santa Clause Village.

Am nächsten Morgen konnte wir einen unfassbar schönen Sonnenaufgang direkt vor der Haustür am zugefrorenen See beobachten.


Anschließend ging es mit dem Bus über Kittilä nach Ylläsjärvi. Mit jedem Kilometer den wir nördlicher fuhren, wurde die Landschaft verschneiter und ich glücklicher.


Kittilä.


Ylläsjärvi.

 

Ylläsjärvi
Über AirBnB hatten wir ein gemütliches Zimmer bei einer Gastfamilie gefunden. Die ersten zwei Tage machten wir Wandertouren:
Tag 1
Vom Skiresort Ylläs wanderten wir zum nahegelegenen Nationalpark Pallas-Ounastunturin Kansallispuisto um dort auf den höchsten Punkt mit 718 Metern, den Berg Ylläs, zu gelangen. Irgendwo bogen wir wohl falsch ab, denn den Gipfel erreichten wir nie. Wir wanderten über der Baumgrenze im Nebel und Wind unter wolkenvergangenem Himmel.
Die Sonne zeigte sich nur für fünf Minuten, in denen wir feststellten, welche Aussicht uns die ganze Zeit verwehrt blieb.

 

Tag 2
Von Äkäslompolo aus wanderten wir zurück nach Ylläsjärvi. An unserem Startpunkt hatten wir zum ersten Mal das Glück, Rentiere zu sehen. Ein absolut toller Augenblick!
Rast machten wir mittags an einem zugefrorenen See, aber mehr als ein paar Schritte wagten wir uns nicht auf das Eis.


Das was wir morgens sahen ließen wir uns abends schmecken.

 

Tag 3
Den dritten Tag verbrachten wir im Spa am Fuße des Bergs Levi. Nach den kräftezehrenden Wanderungen der letzten Tage tat die Entspannung unglaublich gut!

Tag 4
Nach einem gemütlichen Spaziergang am Ylläsjärvi, den wir zum ersten Mal sahen ohne dass er in Nebel gehüllt war, fuhren wir mit dem Bus nach Kolari, um anschließend in den Zug zurück nach Tampere zu steigen.

Freitagmorgen erreichten wir Tampere.

Fazit

Durch unsere Gastgeber konnte wir einen kleinen Einblick in das Leben der Bevölkerung an diesem Fleckchen Erde gewinnen.
Anfang November ist Lappland wie ausgestorben. Die Bewohner, die fast ausnahmslos in der Tourismusbranche tätig sind, warten auf den Schnee wie andere auf Weihnachten. Bevor Mitte November die Wintersaison beginnt, haben unzählige Cafés, Restaurants und Hotels noch geschlossen. Wir waren also in der Off-Off-Season unterwegs.


Glatt, glätter, die Straßen & Wege Lapplands.


Genossen haben wir dabei auf jeden Fall die Ruhe. Wir hatten die Wanderwege und das Restaurant für uns alleine. Schwierig wurde es bei der Überbrückung der langen Distanzen. Da Anfang November noch kein Skibus fährt, waren wir auf unsere Gastgeber und deren Freunde angewiesen, die uns zu Startpunkten unserer Wanderungen oder zum Spa mitnehmen konnten.

Fußläufig ist in Lappland nämlich sehr wenig zu erreichen. Das nächste Ikea über 300 Kilometer entfernt, die nächste Shopping-Gelegenheit im 2,5 Stunden entfernten Rovaniemi.

Die Menschen, die wir dort kennenlernen durften, wirkten allesamt unglaublich entspannt, so als würde die Zeit dort langsamer laufen. Anders wird es vermutlich in der Hochsaison des Wintertourismus' aussehen.

Wir haben die Tage dort unglaublich genossen und würden auch immer wieder Anfang November wiederkommen, dann aber vielleicht mit einem Mietwagen.

 

Moi Moi meine Lieben und danke für Eure Geduld!
Ab jetzt gibt es wieder wöchentliche Beiträge.

Die allerliebsten Grüße, Eure Marietta.

Familienzeit

28Okt2018

Moikka meine Lieben,

vom 20.bis 27. Oktober hatte ich hier in Finnland Besuch von meiner wundervollen Familie.
Wir verbrachten die Woche in einem Mökki am Mäyhäjärvi in der Nähe des kleinen Dörfchens Lempäälä.

Es war eine unbeschreiblich schöne Woche im Haus am See, von der ich Euch in kurzen Ausschnitten berichten möchte:

Ein fabelhaftes Fleckchen Erde
Wir hatten ein wundervolles kleines Ferienhaus (selbstverständlich mit Sauna) in der Nähe von Lempäälä, direkt am See mit Steg zum Wasser, eigenem Boot, einer Holzhütte, einem alten Saunahaus, ganz viel Natur und Lebensqualität.

 

Food Food Food
Zu einem richtigen finnischen Ferienhaus gehört natürlich auch eine Feuerstelle, an der wir eines abends Würstchen und Kartoffeln grillten.

Die allerbesten Zimtschnecken, die ich bis jetzt in meinem Leben gegessen habe, fanden wir in Lempäälä, in dem wunderbaren Café Siiri. Die Reise lohnt sich!

An unserem letzten Abend in Tampere aßen wir traditionelle Speisen aus Skandinavien im Pyynikin Brewhouse. Auf den Tisch kamen Maränen, verschiedene Würstchen (ja, auch Blutwurst!), Fleischbällchen und Burger.

 

Wanderungen
Wir unternahmen in dieser Woche zwei Wanderungen, eine zum Pyynikki-Aussichtsturm in Tampere und eine auf dem Birgitan Polku.

 

Ein einzigartiges Erlebnis
Das einzigartigste Erlebnis der Woche war sicherlich das Saunieren im Saunahaus ohne Elektizität. Eine Stunde lang mussten wir den Holzofen anheizen, bis eine Temperatur von 90 Grad erreicht wurde. Zur Abkühlung zwischen den Saunagängen sprangen wir im Schein des Mondes in den eiskalten Mäyhäjärvi. Es war absolut einzigartig und eine ganz besondere Nacht.

 

Helsinki
Zum Abschluss dieser wunderbaren Woche verbrachten wir noch ein paar Stunden in Helsinki. Trotz der Kälte war es ein traumhafter Tag!

 

Der nächste Blogeintrag wird nun wieder etwas auf sich warten lassen, da ich Morgen nach Helsinki reise und von dort endlich nach Lappland! Ein Tag Rovaniemi und fünf Tage in Ylläsjärvi warten auf uns. Ich bin schon sehr gespannt, was uns erwartet.

Bis bald, Eure Marietta

 

Dritter Reisebericht

28Okt2018

Tere meine Lieben,

heute folgt ein Nachtrag zu meiner dritten Reise:
Tallinn, Estland vom 17. bis 20. Oktober 2018.

Am 17. Oktober begann unsere Reise mit dem Zug nach Helsinki, wo uns um 21:40 Uhr die Fähre in zweistündiger Fahrt nach Tallinn brachte.
In Tallinn angekommen checkten wir im Old Town Hostel Alur ein und ließen uns zum ersten Mal vom mittelalterlichen Charme der Stadt verzaubern.
Bei Cocktails und Bier ließen wir den Abend in einer wie ausgestorbenen Altstadt ausklingen.

Donnerstag
Am nächsten Morgen gingen wir im Café Must Puudel frühstücken und nahmen danach an einer Free Walking Tour durch die Altstadt teil. Während der zweistündigen Tour erfuhren wir so einige interessante Fakten zur Stadt und dem Land und besichtigten die schönsten Ecken der Altstadt.
Anschließend bestiegen wir den Turm der St. Olaf's Church. Der Aublick entschädigte den mühsamen Aufstieg von über 200 Treppenstufen.
Den Nachmittag verbrachten wir in der Balti Jaama Turg, der großen Markthalle der Stadt und aßen unglaublich leckere Pizzen bei Kaja Pizza Köök, die angeblich pro Tag nur 100 Pizzen verkaufen und dann den Laden schließen.

 

Freitag
Schon vor dem Frühstück zog ich mit der Kamera los, um Tallinn beim Aufwachen zu erleben und einzufangen. Trotz dass zu so früher Stunde schon überraschend viele Touristen unterwegs waren gelang es mir, viele Ecken noch für mich alleine zu erleben und zu genießen.
Zum Frühstücken gingen wir zu Kompressor, einem u n b e s c h r e i b l i c h leckeren und günstigen Pfannkuchen-Restaurant.
Gestärkt brachen wir zum Kadriorg-Park auf, in dem wir das herbstliche Wetter genossen und den Sitz der Präsidentin besichtigten.
Da wir für die Nacht kein Hostel mehr gebucht hatten und unsere Fähre erst am nächsten Morgen um 6 Uhr ablegte, verbrachten wir die Nacht in einer Karaokebar, ein für Estländer (und auch Finnen) beliebter Ort. Für mich war es eine Premiere, aber da man ja alles mal ausprobieren muss, steuerten wir Everybody von den Backstreet Boys zur guten Stimmung bei.

Samstag
Als die Fähre schließlich morgens ablegte, waren wir alle müde und erschöpft.
Dennoch gelang es mir, meine Müdigkeit zu überwinden und den traumhaften Sonnenaufgang kurz vor Helsinki auf hoher See einzufangen.

 

Must see in Tallinn

Dach der alten Linnahall
St. Olaf's Church
Kadriorg Park
Alexander Newski Cathedral
Domberg & Oberstadt
Balti Jaama Turg (Markthalle) & angrenzendes Hipster-Viertel
Architekturviertel der Neustadt

 

Food

Kohuke
Kompressor Pancake Restaurant
Kaja Pizza Köök
Garlic Restaurant
F-Hoone Restaurant
Must Puudel Café
Labor-Bar

 

Bis bald, Eure Marietta

Kurze Auszeit

21Okt2018

Hallo meine Lieben,

da ich diese Woche Besuch von meiner Familie habe und wir im Ferienhaus in der Nähe von Lempäälä kein WLAN haben, werde ich mich nächste Woche mit neuen Bildern und Berichten zu meinem Trip nach Tallinn und der Woche im Haus am See melden! 

Liebste Grüße, 

Marietta & Familie

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